Donnerstag, 7. November 2013

DIY Windlicht aus Wachs


Ihr Lieben, wir waren mal wieder fleißig.
Und zwar haben wir diese schönen Windlichter aus Wachs gemacht.

Eigentlich sollte das an einem Abend erledigt werden, aber es kam alles etwas anders. Wieso, weshalb, warum? Dazu später mehr. Es soll ja schließlich auch ein wenig spannend bleiben. ;)


DIY Windlicht aus Wachs Wachsschale Teelicht


Diese hübschen Windlichter haben wir also die letzten Tage gemacht. Wir finden, das ist eine tolle DIY-Idee und passt als Deko super in die dunkleren Monate. Und als Weihnachtsgeschenke eignen sich die Windlichter obendrein.


Und so haben wir die Windlichter gemacht:Was ihr braucht
- 1kg Wachs
- Färbestick
- Topf und was zum Umrühren
- Luftballons
- Ablagefläche mit Backpapier
Noch kurz was zu den Luftballons. Achtet am besten darauf, dass ihr relativ dicke Luftballons verwendet, sonst wird’s ungemütlich.

  1. Vorbereiten.
    Befüllt eure Luftballons mit etwas Wasser und blast sie anschließend weiter auf. Achtet dabei darauf, dass sie in eure Töpfe passen.
    Schafft euch Platz, um die Luftballons abzustellen. Am besten verwendet ihr als Unterlage Back- oder Butterbrotpapier.
  2. Wachs schmelzen.
    Den Topf mit Wachs füllen und erhitzen. (Der Topf sollte am Ende bis zur Hälfte mit flüssigem Wachs gefüllt sein.) Je nach dem, wie stark ihr euer Wachs einfärben wollt, etwas vom Färbestick dazu geben. Wir haben für unsere Schalen nicht einmal ein Viertel davon verwendet. Das Ganze gut umrühren.
  3. Abkühlen lassen.
    Jetzt heißt es Geduld bewahren. Das Abkühlen dauert etwas. Das Wachs ist dann auf Betriebstemperatur, wenn sich am Boden eures Topfes langsam eine Schicht bildet.
  4. Los geht’s!
    Nehmt euch nun einen Luftballon und taucht ihn kurz ins Wachs. Wartet ein paar Sekunden und taucht ihn dann wieder ein. Auch hier ist wieder Geduld gefragt. Wartet lieber etwas länger zwischen den Tauchgängen, als zu kurz. Nach ungefähr fünf Tauchgängen könnt ihr den Luftballon erst mal abstellen. Das könnt ihr auch zwischen den Tauchgängen mal kurz machen, so entsteht ganz automatisch ein flacher Boden an eurer Wachschale.
    Die Tauchgänge müsst ihr so ca. 7-10 Mal wiederholen, bis die Wachschicht um den Luftballon herum dick genug ist.
  5. Vollendung
    Wenn das Wachs an den Luftballons ausgehärtet ist, mit einer Nadel ein Loch in den Luftballon stechen. Am besten stellt ihr den Luftballon dazu ins Spülbecken. Das Wasser auskippen und den Luftballon vorsichtig abziehen. Das war's. Fertig ist euer Windlicht aus Wachs!
Unser Tipp:
Wenn ihr merkt, dass der Luftballon warm wird oder sich fester anfühlt, lasst ihn noch ein bisschen abkühlen, bevor ihr ihn wieder ins Wachs taucht.

So. Und jetzt komme wir zum Punkt „Warum war das Ganze jetzt eigentlich so kompliziert und hat drei Tage gedauert?“.
Die Erklärung: Ungeduldige Mädchen und damit zu heißes Wachs und zu dünne Luftballons. In der Kombination bedeutete das leider, leider, leider gleich zwei Mal ein lautes PÄNG.
Richtig, uns sind Luftballons geplatzt.

Sollte euch dieses kleine Unglück auch geschehen (was wir natürlich nicht hoffen!!), dann gibt es wenigstens eine gute Nachricht: Auch wenn euch ein Luftballon im heißen Wachs platzt und das Wasser aus dem Luftballon dann im Wachs landet, ihr könnt das Wachs trotzdem weiter verwenden. Lasst das Wachs einfach komplett im Topf aushärten. Nach einigen Stunden könnt ihr das Wasser dann einfach abgießen. Ein Glück!

Falls ihr noch eine Anleitung mit Fotos dazu sehen wollt, schaut euch doch mal die von LIVING AT HOME an.





Augen auf bei der Luftballonwahl.
     Elin und die Kuchenbäckerin

1 Kommentar:

  1. Leider wurde dieser Post aus Versehen gelöscht. Deshalb ist jetzt auch der schöne Kommentar weg. Schade. Hoffen wir, dass uns das in Zukunft nicht noch mal passiert.

    Habt einen schönen Tag.

    AntwortenLöschen